MeinungUkraine-KriegDie Gespräche sind „konstruktiv“? Klingt gut, heißt aber noch gar nichts

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Kommentar von Florian Hassel

Lesezeit: 2 Min.

Am vergangenen Freitag in Abu Dhabi: die Emissäre der USA, Russlands und der Ukraine bei ihrem Gastgeber Muhammad bin Zayid Al Nahyan, dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate.
Am vergangenen Freitag in Abu Dhabi: die Emissäre der USA, Russlands und der Ukraine bei ihrem Gastgeber Muhammad bin Zayid Al Nahyan, dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Hamad Al Kaabi/UAE Presidential/via REUTERS

Der amerikanische Unterhändler in Abu Dhabi hat wenig Ahnung. Dem Präsidenten in Kiew bleibt nichts übrig, als seine Worte zu übernehmen. Und der Kreml spricht durch seine Taten.

Nach dem jüngsten Treffen zwischen Amerikanern, Ukrainern und Russen in Abu Dhabi waren Charakterisierungen wie „sehr konstruktiv“ (US-Chefunterhändler Steve Witkoff) oder „konstruktiv“ (Wolodimir Selenskij) zu hören. Das hört sich zunächst besser als das im diplomatischen Sprachgebrauch übliche „offen“ für den Fall, dass man sich überhaupt nichts zu sagen hatte. Aber dass sich hinter der Charakterisierung greifbare Substanz verbirgt, ist unwahrscheinlich. Der Moskauer Angriffskrieg gegen die Ukraine geht mit teils noch erhöhter Heftigkeit weiter, was etwa die Zerstörung des Energiesektors der Ukraine betrifft.

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