Nach dem jüngsten Treffen zwischen Amerikanern, Ukrainern und Russen in Abu Dhabi waren Charakterisierungen wie „sehr konstruktiv“ (US-Chefunterhändler Steve Witkoff) oder „konstruktiv“ (Wolodimir Selenskij) zu hören. Das hört sich zunächst besser als das im diplomatischen Sprachgebrauch übliche „offen“ für den Fall, dass man sich überhaupt nichts zu sagen hatte. Aber dass sich hinter der Charakterisierung greifbare Substanz verbirgt, ist unwahrscheinlich. Der Moskauer Angriffskrieg gegen die Ukraine geht mit teils noch erhöhter Heftigkeit weiter, was etwa die Zerstörung des Energiesektors der Ukraine betrifft.
MeinungUkraine-KriegDie Gespräche sind „konstruktiv“? Klingt gut, heißt aber noch gar nichts

Kommentar von Florian Hassel
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Der amerikanische Unterhändler in Abu Dhabi hat wenig Ahnung. Dem Präsidenten in Kiew bleibt nichts übrig, als seine Worte zu übernehmen. Und der Kreml spricht durch seine Taten.
