MeinungTunesien:Eine Wahl als Warnung

Kommentar von Mirco Keilberth

Lesezeit: 1 Min.

Präsident Kais Saied bei der Stimmabgabe in einem Wahllokal in der Nähe von Tunis.
Präsident Kais Saied bei der Stimmabgabe in einem Wahllokal in der Nähe von Tunis. (Foto: IMAGO/Tunisian Presidency \ apaimages/IMAGO/APAimages)

Präsident Saied versprach Reformen, führte das Land aber immer tiefer in die Autokratie. Die Tunesier zeigen mit ihrer Stimmenthaltung, dass sie ihren politischen Instinkt nicht verloren haben.

Tunesien steckt in einer schweren politischen und ökonomischen Krise. In der Corona-Pandemie brach die Tourismusbranche zusammen, jetzt explodieren die Preise, weil die Weizen-Exporte aus der Ukraine ausbleiben. Wie in vielen Ländern der Region decken die aktuellen Schwierigkeiten strukturelle Missstände und Missmanagement der Regierung auf brutale Weise auf. Die Parlamentswahl hat nun das Licht auf den eigentlich Verursacher der Misere gerichtet: Präsident Kais Saied.

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