MeinungUmgang mit der TürkeiDas Schweigen aus Deutschland ist kaum zu überhören

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Kommentar von Raphael Geiger

Lesezeit: 2 Min.

Im Ausland hat er an Ansehen gewonnen, zu Hause ist er autoritärer geworden: Recep Tayyip Erdoğan ließ die Parteizentrale der größten Oppositionspartei in Ankara stürmen.
Im Ausland hat er an Ansehen gewonnen, zu Hause ist er autoritärer geworden: Recep Tayyip Erdoğan ließ die Parteizentrale der größten Oppositionspartei in Ankara stürmen. Piroschka Van De Wouw/Reuters

Recep Tayyip Erdoğan ist dabei, künftige Wahlsiege der Opposition undenkbar zu machen. Doch aus Berlin kommt kaum Kritik. So untergräbt man den eigenen moralischen Anspruch.

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Wenn deutsche Minister oder auch der Bundeskanzler in die Türkei reisen, gehört zu ihrem Text bei der Pressekonferenz immer derselbe Satz: Wie besonders das deutsch-türkische Verhältnis sei, getragen nicht nur durch die Politik, sondern auch von den vielen menschlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

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Der türkische Präsident Erdoğan lässt CHP-Chef Özel gerichtlich entmachten. Es drohen der Zerfall der Opposition und Scheinwahlen.

Von Raphael Geiger und Johannes Korsche

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