MeinungTürkeiErdoğan spaltet sein Land auf eine ganz neue Art

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Kommentar von Raphael Geiger

Recep Tayyip Erdoğan meint es offenbar ernst damit, einen historischen Konflikt zu beenden.
Recep Tayyip Erdoğan meint es offenbar ernst damit, einen historischen Konflikt zu beenden. Arda Kucukkaya/Anadolu Agency/IMAGO

Der türkische Präsident macht den Kurden ein Friedensangebot, das ein Preisschild hat. Gleichzeitig setzt er die oppositionelle CHP unter Druck. Beides soll seine Macht sichern.

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Der türkische Präsident ist ein machtbewusster Mensch. Er ist sich bewusst, was sich mit Macht anstellen lässt. Die leitet Recep Tayyip Erdoğan zum Beispiel daraus ab, dass die Armee die kurdische PKK besiegt hat, während der Staat immer neue kurdische Bürgermeister oder Aktivistinnen verhaften ließ. Das gibt ihm die Macht, einen Frieden anzubieten und ein Ende der Unterdrückung. Falls die Kurden einen Preis bezahlen: Sie sollen Erdoğan mit ihren Stimmen dabei helfen, Präsident zu bleiben, solange er will.

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Von Raphael Geiger

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