MeinungAbsetzung des OppositionsführersDas beseitigt alles, was von der türkischen Demokratie übrig war

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Kommentar von Raphael Geiger

Lesezeit: 2 Min.

Der Chef der türkischen Oppositionspartei CHP, Özgür Özel, hier während eines Kongresses im April.
Der Chef der türkischen Oppositionspartei CHP, Özgür Özel, hier während eines Kongresses im April. Tunahan Turhan/SOPA Images via Z

Recep Tayyip Erdoğan denkt nicht ans Aufhören. Sein hartes Vorgehen gegen politische Gegner ist empörend. Es zeigt aber auch: Der Präsident ist schwächer geworden.

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Am Mittwoch dieser Woche sprach Recep Tayyip Erdoğan vor der Parlamentsfraktion seiner Partei, der AKP. Das tut er öfter, aber diesmal war seine Rede von einem besonderen Pathos. Der türkische Präsident sprach über seine politische „Bewegung“, die immer „eine Sache des Vaterlands“ gewesen sei, er sprach über die Jugend, der er immer zugehört habe, „statt sie zu belehren“. Er sprach viel über die Vergangenheit. Am Ende sagte Erdoğan, eines sei doch immer klar gewesen: „Ein Tayyip Erdoğan geht, tausend Tayyip Erdoğans kommen.“

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