Präsidentenwahl in Tschechien:So lässt sich der Populismus überwinden

Lesezeit: 1 min

Präsidentenwahl in Tschechien: Populismus und Extremismus? Nicht mit ihm, nicht mit Petr Pavel, dem Ex-General, der die Präsidentenwahl in Tschechien gerade klar gewonnen hat.

Populismus und Extremismus? Nicht mit ihm, nicht mit Petr Pavel, dem Ex-General, der die Präsidentenwahl in Tschechien gerade klar gewonnen hat.

(Foto: Ondrej Deml/Imago/CTK Photo)

Der Wahlsieg von Petr Pavel ist nicht nur für Tschechien bedeutsam. Er hält für ganz Mitteleuropa eine wichtige Lehre bereit.

Kommentar von Viktoria Großmann

Der deutliche Sieg von Petr Pavel bei der tschechischen Präsidentenwahl und die Niederlage des Populisten Andrej Babiš bedeuten für Tschechien ein neues politisches Kapitel. Es ist ein Abschied von jahrzehntelangem politischen Chaos, von Populismus und einem EU-skeptischem Kurs. Pavel steht für jene Werte, die im November 1989 errungen wurden, er steht für die Zusammenarbeit in EU und Nato, für die Unterstützung der Ukraine sowie eine liberale, weltoffene Gesellschaft.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Betrug beim Online-Banking
Plötzlich fehlen 143 000 Euro auf dem Konto
Group of teenage friend focused on their own smartphone texting on social media; Smartphone
Smartphone
Wie man es schafft, das Handy öfter wegzulegen
Aussteiger
Einmal Erleuchtung und zurück
Feministische Außenpolitik
Feminismus und Geschwafel
Woman texting on mobile phone while at party; Alkohol Horsthemke
Gesundheit
»Die Leber braucht sehr lange, um zu regenerieren«
Zur SZ-Startseite