MeinungHandelspolitikEs gibt noch Richter in Washington – aber Trump ist es egal

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Von Nicolas Richter

Lesezeit: 3 Min.

Präsident Trump bei der Pressekonferenz nach der Entscheidung des Supreme Court.
Präsident Trump bei der Pressekonferenz nach der Entscheidung des Supreme Court. Kevin Lamarque/REUTERS

Der Supreme Court setzt dem US-Präsidenten endlich Grenzen und wird damit seiner Verantwortung für die Gewaltenteilung gerecht. Das bedeutet allerdings nicht, dass Amerikas Handelskrieg vorbei ist.

Das Wort „Zoll“, sagte Donald Trump kürzlich, „ist mein Lieblingswort im gesamten Wörterbuch“. Zölle sind für ihn ein Machtmittel, um die Welt zu gestalten, weit über die Handelspolitik hinaus: Mal bestraft er jene, die ihm nicht genug entgegenkommen, im Falle Grönlands hat er sogar versucht, mithilfe von Zolldrohungen Land zu erobern. In seinem andauernden Handelskrieg klingt Trump wie jemand, der Revanche nimmt, nachdem er immer nur ausgenutzt wurde. „Tag der Befreiung“ nannte er seinen Zollverkündungstag, als habe er einen Besatzer davongejagt.

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MeinungZölle
:Trump darf nun doch nicht machen, was er will

SZ PlusKommentar von Charlotte Walser

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