MeinungHandelskonfliktDonald Trump wirkt in Asien wie ein Mann von gestern

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Kommentar von David Pfeifer

Lesezeit: 2 Min.

Der amerikanische Präsident schreitet in Japan an einer Ehrengarde vorbei, im Hintergrund: die neue japanische Premeierministerin Sanae Takaichi.
Der amerikanische Präsident schreitet in Japan an einer Ehrengarde vorbei, im Hintergrund: die neue japanische Premeierministerin Sanae Takaichi. ANDREW HARNIK/Getty Images via AFP

Wenn der amerikanische Präsident in den Spiegel schaut, blickt ein Sieger zurück. Die asiatischen Staatschefs sehen ihn etwas anders. Für sie sind die Vereinigten Staaten vor allem noch ein lukrativer Absatzmarkt.

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Die Stippvisiten von US-Präsident Donald Trump bei den Treffen seiner asiatischen Kolleginnen und Kollegen in der vergangenen Woche waren eine schmerzhaft zu betrachtende, zwischendurch aber auch unfreiwillig komische Show. Ein bisschen zum Fremdschämen und eine gute Gelegenheit, sich zu fragen: Was denken die wohl von dem? Trump reiste nach Kuala Lumpur, nach Tokio und Seoul, um dort „Deals“ zu machen, wie er es nennt. Wenn er dabei in einen Spiegel sah, blickte ein Sieger zurück, der von Triumph zu Triumph eilte. Seine asiatischen Verhandlungspartner sahen in ihm, um ein den Amerikanern vertrautes Bild zu bemühen, vermutlich eher einen Truthahn, der sich an Thanksgiving beschwert, dass es zu warm wird.

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