MeinungRüstung im PazifikMöglicherweise macht Trump einen Fehler, für den schon der deutsche Kaiser teuer bezahlte

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Kommentar von Tomas Avenarius, Berlin

Lesezeit: 2 Min.

Sie muss natürlich nach ihm benannt werden: Trump präsentiert seine „Trump Class.
Sie muss natürlich nach ihm benannt werden: Trump präsentiert seine „Trump Class. (Foto: Alex Brandon/AP)

Wenn ein Zusammenstoß zwischen den USA und einem aufstrebenden China unausweichlich wird, dann wird er im Indopazifik entschieden. Das scheint der US-Präsident verstanden zu haben. Seine geplanten Riesenschiffe aber könnten die falsche Idee sein.

Als die HMS Dreadnought im Jahr 1906 in Portsmouth zu Wasser gelassen wurde, war es der Startschuss für ein Wettrüsten, das einer der Auslöser des Ersten Weltkriegs wurde. Wilhelm II., als deutscher Kaiser der Herrscher einer europäischen Landmacht, wollte den Briten die Seeherrschaft streitig machen. Er begann ebenfalls mit dem Bau gigantischer Schlachtschiffe. Sie trugen wie die britischen bis zu einem Dutzend gewaltige Geschütze und lösten als „Dreadnoughts“ und „Super-Dreadnoughts“ einen enthemmten Flotten-Wettstreit aus zwischen Großbritannien und Deutschland.

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