MeinungÜberfall auf die UkraineTrump hat keinen Schimmer, wie er Putin zu einer Waffenruhe bewegen soll

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Kommentar von Reymer Klüver

Lesezeit: 1 Min.

Donald Trump droht gerne und oft, auch wenn er gar nicht in der Position dazu ist.
Donald Trump droht gerne und oft, auch wenn er gar nicht in der Position dazu ist.
Alex Brandon/AP

Der US-Präsident verkürzt die Frist, bis zu welcher der russische Herrscher den Krieg gestoppt haben soll. Andernfalls ... ja, was eigentlich?

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Donald Trump hat einen gut dokumentierten Hang zu starken Worten. Jetzt ist es sein Telefon-Buddy Wladimir Putin, den er von Schottland aus wissen ließ, dass er die Frist zur Beendigung des Ukraine-Kriegs, die er dem Herrn im Kreml immerhin lassen will, von 50 auf „zehn oder zwölf“ Tage verkürzt. Wenn Putin nicht einlenke, würden die USA Russland und seine Helfer mit Strafzöllen überziehen. Zack, bumm. Eine Drohung allerdings, die kaum den gewünschten Effekt haben wird. Ultimaten haben Moskau bisher nicht beeindruckt. Und Trump selbst hat zuvor gesetzte Fristen immer wieder auch verlängert, je nachdem, wie es passend erschien. Wirklich ernst zu nehmen ist das Ultimatum also nicht.

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