MeinungDonald TrumpWer verwirrt ist, den kann man nicht managen

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Kommentar von Hubert Wetzel

Lesezeit: 3 Min.

Man muss ja mit ihm zusammenarbeiten, irgendwie: Europäische Spitzenpolitiker vergangene Woche zu Gast bei Trump im Weißen Haus.
Man muss ja mit ihm zusammenarbeiten, irgendwie: Europäische Spitzenpolitiker vergangene Woche zu Gast bei Trump im Weißen Haus. DANIEL TOROK/UPI Photo/IMAGO

Wie geht’s nun weiter, nachdem es mit dem verwirrten US-Präsidenten in den vergangenen Tagen besser lief als befürchtet? Die Europäer sollten die Illusion aufgeben, diesem Präsidenten eines Tages vertrauen zu können – und auf ihr eigenes Gewicht setzen.

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Donald Trump hat zuweilen durchaus luzide Momente, dann beschreibt er die Realität so, wie sie ist. Vor ein paar Wochen etwa fasste er die Verhandlungstaktik von Wladimir Putin in einem Wort zusammen: „Bullshit“. Der Russe bewerfe ihn in Telefonaten immer mit allerlei „Bockmist“, also mit falschem Gesäusel über Frieden in der Ukraine, beklagte sich Trump. Danach lasse er dann aber wieder Kamikazedrohnen auf ukrainische Wohnhäuser regnen.

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