MeinungUSATrump tut alles dafür, dass die Midterms zur Farce werden

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Kommentar von Boris Herrmann

Lesezeit: 3 Min.

Was aus diesem Mund kommt, ist bei den US-Republikanern nach wie vor Gesetz.
Was aus diesem Mund kommt, ist bei den US-Republikanern nach wie vor Gesetz. Alex Brandon/AP Photo

Der Präsident hat republikanisch regierten Bundesstaaten befohlen, ihre Kongressbezirke neu zuzuschneiden. Die entscheidende Frage ist daher: Kann er das Wahlsystem schneller zu seinen Gunsten umbauen, als sich die Wähler von ihm abwenden?

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Wenn man sich halbwegs sicher sein könnte, dass im Herbst in den USA faire Wahlen stattfinden, dann wäre die Ausgangslage vor den anstehenden Midterms nicht allzu spannend. Im Ranking der unbeliebtesten Politiker der US-Geschichte hat der 47. Präsident, Donald Trump, inzwischen sogar den 45. Präsidenten selbigen Namens abgehängt. Was den Republikanern deshalb bei den Zwischenwahlen blüht, das haben auch konservative Beobachter bereits mit dem Wort „Blutbad“ umschrieben. Die Demokraten dürften wohl die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobern und sie können sich sogar berechtigte Hoffnungen auf eine Mehrheit im deutlich schwieriger zu erobernden Senat machen. Es gibt nur eine Einschränkung in diesem Szenario: Derzeit deutet wenig auf faire Wahlen im Herbst hin.

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