MeinungUSA und VenezuelaAuf Nimmerwiedersehen, María Corina Machado

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Kommentar von Jan Heidtmann

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Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado nach ihrem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington.
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado nach ihrem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington. (Foto: BRENDAN SMIALOWSKI/AFP)

Wie sich die Friedensnobelpreisträgerin und wichtigste venezolanische Oppositionspolitikerin selbst ins Aus manövriert hat.

Donald Trump war voll des Lobes. Er habe ein großartiges Gespräch mit der Frau aus Venezuela geführt, sagte der US-Präsident, „a great conversation“. Dabei seien viele Dinge besprochen worden, fügte er noch hinzu, „und ich glaube, wir kommen mit Venezuela sehr gut zurecht“. Ärgerlich nur, dass Trump dabei nicht Oppositionsführerin María Corina Machado meinte, die ihn am Donnerstag im Weißen Haus besucht hatte. Sondern Delcy Rodríguez, die Venezuela nun regiert und zu den engsten Vertrauten des Ex-Präsidenten Nicolás Maduro zählte. Für Machado hingegen markierte dieser Donnerstag vermutlich das tragische Ende ihrer politischen Ambitionen.

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