MeinungImperialismusDonald Trump ist in Eroberungslaune

Portrait undefined Nicolas Richter

Kommentar von Nicolas Richter

Lesezeit: 3 Min.

US-Präsidenten Donald Trump vor einer Rede auf dem Flugzeugträger USS George Washington.
US-Präsidenten Donald Trump vor einer Rede auf dem Flugzeugträger USS George Washington. ANDREW CABALLERO-REYNOLDS/AFP

Die Entmachtung von Nicolás Maduro hat den US-Präsidenten euphorisiert – schon blickt er nach Kolumbien und Grönland. Bei seinen militärischen Abenteuern folgt er nur noch zwei Grundsätzen: dem Recht des Stärkeren und einer strengen Kosten-Nutzen-Rechnung.

Nach der Entführung des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro wirkte Donald Trump geradezu berauscht von der eigenen Macht: Euphorisch behauptete der US-Präsident, kein anderes Land der Erde könne eine solche Operation durchziehen. Trump schien alsbald sogar in Eroberungslaune zu geraten: Auch Kolumbien drohte er mit einer Militäroperation, und er bekräftigte, Grönland zu „brauchen“.

Zur SZ-Startseite

Festnahme von Nicolás Maduro
:Venezuela ist Testfall für Chinas Einfluss

Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ist für Peking eine Blamage. Auf das US-Vorgehen reagiert China harsch, kommt seinem engen südamerikanischen Partner jedoch nicht zu Hilfe. Profitieren dürfte die asiatische Macht trotzdem.

SZ PlusVon Lea Sahay

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: