Nach der Entführung des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro wirkte Donald Trump geradezu berauscht von der eigenen Macht: Euphorisch behauptete der US-Präsident, kein anderes Land der Erde könne eine solche Operation durchziehen. Trump schien alsbald sogar in Eroberungslaune zu geraten: Auch Kolumbien drohte er mit einer Militäroperation, und er bekräftigte, Grönland zu „brauchen“.
MeinungImperialismusDonald Trump ist in Eroberungslaune

Kommentar von Nicolas Richter
Lesezeit: 3 Min.

Die Entmachtung von Nicolás Maduro hat den US-Präsidenten euphorisiert – schon blickt er nach Kolumbien und Grönland. Bei seinen militärischen Abenteuern folgt er nur noch zwei Grundsätzen: dem Recht des Stärkeren und einer strengen Kosten-Nutzen-Rechnung.

Festnahme von Nicolás Maduro:Venezuela ist Testfall für Chinas Einfluss
Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ist für Peking eine Blamage. Auf das US-Vorgehen reagiert China harsch, kommt seinem engen südamerikanischen Partner jedoch nicht zu Hilfe. Profitieren dürfte die asiatische Macht trotzdem.
Lesen Sie mehr zum Thema