MeinungTierschutzEs gibt Schlimmeres, als Paviane im Zoo zu töten

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Kommentar von Marlene Weiß

Lesezeit: 1 Min.

Zu viele Tiere auf zu wenig Platz: die Guinea-Paviane im Nürnberger Zoo.
Zu viele Tiere auf zu wenig Platz: die Guinea-Paviane im Nürnberger Zoo. Daniel Karmann

Der Nürnberger Tierpark hat sich aus Platzmangel zu einem drastischen Schritt entschlossen. Das ist traurig,  aber das falsche Beispiel, um gegen den Umgang des Menschen mit den Arten zu protestieren.

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Natürlich ist es unschön, dass im Nürnberger Tiergarten zwölf Guinea-Paviane getötet wurden, weil die Population zu groß für das Gehege geworden ist. Am Dienstag blieb der Zoo deshalb geschlossen. Paviane sind immerhin Primaten, eng mit dem Menschen verwandt, soziale, intelligente Tiere; und sie sind in diesen Zoo nicht auf eigene Faust eingebrochen, sondern wurden dort in menschlicher Obhut gezüchtet. Darf man sie einfach umbringen? Aus Platzmangel?

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:Was sind Paviane?

Tiere aus der Familie der Meerkatzenartigen mit kompliziertem sozialen Gefüge. Die sich im Nürnberger Tiergarten leider zu erfolgreich vermehrt haben.

Von Johanna Pfund

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