MeinungTierschutzEs haftet der Überbringer der grausamen Wahrheit

Portrait undefined Wolfgang Janisch

Kommentar von Wolfgang Janisch

Lesezeit: 2 Min.

Wie es in Schlachthöfen zugeht, vertreibt manchem den Hunger auf Fleisch.
Wie es in Schlachthöfen zugeht, vertreibt manchem den Hunger auf Fleisch. Sina Schuldt/dpa

Ein Gericht verurteilt Aktivisten, weil diese illegal beschaffte Bilder über erlaubte, aber umstrittene Praktiken im Schlachthof öffentlich gemacht haben. Das soll gerecht sein?

SZ bei Google bevorzugen

Neulich hat das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg zwei Tierschützer verurteilt, weil sie in einen Schlachthof eingestiegen und Aufnahmen von Schweinen gemacht haben: wie diese in den Minuten ihrer Betäubung durch Kohlendioxid in Panik geraten. Es sind keine schönen Bilder; wer sie gesehen hat, wird wahrscheinlich ein paar schnitzelfreie Tage einlegen – oder ganz auf vegetarische Ernährung umstellen. Es ist also nachvollziehbar, dass der Betrieb gegen die Aktivisten vorgeht. Tierleid ist schlecht fürs Fleischgeschäft.

Zur SZ-Startseite

Genuss
:Wie steht es um den Ostseefisch?

Die Gastronomie in Heringsdorf lebt von dem, was es immer weniger gibt: Hering, Dorsch und Steinbutt. Man muss schon sehr genau hinschauen, um das Ausmaß der Krise zu verstehen.

SZ PlusVon Wolfgang Fassbender

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: