Der Wellensittich ist wahrscheinlich der am häufigsten als Haustier gehaltene Vogel. Das liegt unter anderem an seiner Sprachbegabung: Die kleinen Papageien können nicht nur einzelne Wörter, sondern sogar ganze Sätze mit rauer Stimme nachplappern. Nach einer aktuellen Studie, die gerade im Wissenschaftsjournal Nature erschienen ist, arbeitet ihr Hirn dabei ähnlich wie das von Menschen. Ein weiterer Grund für die Beliebtheit des Wellensittichs beim Menschen ist sein farbenfrohes Äußeres. Es gibt viele verschiedene Züchtungen, die unterschiedlich aussehen, aber bei den meisten ist das charakteristische schwarze Wellenmuster erhalten, auf das der Name der Vögel anspielt. In freier Wildbahn kommen Wellensittiche in Australien vor. Männchen und Weibchen dieser sogenannten Wildform sehen fast gleich aus. Am besten sind sie an der Farbe ihrer Wachshaut zu unterscheiden, also dem nackten Bereich über dem Schnabel: bei männlichen Tieren ist er blau gefärbt, bei weiblichen braun. Weil Wellensittiche in großen Schwärmen zusammenleben, ist es nach Angaben der tierärztlichen Fakultät der Universität Leipzig die artgerechteste Haltung, die Vögel in einer Gruppe mit gleich vielen Männchen und Weibchen zu halten. Auf keinen Fall sollte man die kommunikativen Papageien, die untereinander ständig trillernd in Kontakt sind, allein im Käfig sitzen lassen. Gerade noch vertretbar ist es den Leipziger Tierärzten zufolge, zwei Vögel gemeinsam zu halten: entweder ein Pärchen oder zwei Männchen. Zwei Weibchen gerieten dagegen häufig in Streit.
Die Massenwanderung der Tiere zu ihren Laichplätzen ist jedes Jahr ein faszinierendes Schauspiel. Doch Kröten haben noch viel mehr zu bieten. Acht überraschende Fakten.