MeinungOstdeutschlandSahra Wagenknecht pfeift – und die Ministerpräsidenten in spe springen

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Kommentar von Stefan Kornelius

Lesezeit: 2 Min.

Nieder mit den Waffen, wenn es mal so einfach wäre: Sahra Wagenknecht auf einer Demonstration am Tag der Deutschen Einheit.
Nieder mit den Waffen, wenn es mal so einfach wäre: Sahra Wagenknecht auf einer Demonstration am Tag der Deutschen Einheit. Sebastian Gollnow/dpa

Die BSW-Chefin darf es als Coup verbuchen, was Michael Kretschmer, Mario Voigt und Dietmar Woidke per Zeitungsaufsatz geliefert haben: ein Unterwerfungssignal in Sachen Krieg und Frieden.

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Sahra Wagenknecht versteht viel von der Macht und wenig von der Welt. Insofern darf sie es als Coup verbuchen, was die drei ostdeutschen Ministerpräsidenten in spe (Michael Kretschmer, Mario Voigt und Dietmar Woidke) per Zeitungsaufsatz geliefert haben: ein Unterwerfungssignal in Sachen Krieg und Frieden. Dieser Artikel ist bei näherer Betrachtung zwar voller feinsinniger Differenzierungen, aber Wagenknecht hat sich selbstverständlich die hilfreichen Halbsätze herausgepickt und die drei braven Kandidaten großmütig für deren Einsicht und die Erfüllung einer Koalitionsforderung belobigt.

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