MeinungCDU/CSUMit Thorsten Frei hat Friedrich Merz eine Chance. Vielleicht

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Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 1 Min.

Jetzt ist Thorsten Frei (CDU) noch Chef des Bundeskanzleramts. Bald soll er an die Spitze der Unionsfraktion gewählt werden.
Jetzt ist Thorsten Frei (CDU) noch Chef des Bundeskanzleramts. Bald soll er an die Spitze der Unionsfraktion gewählt werden.
Michael Kappeler/dpa

Der Kanzleramtsminister soll also den Fraktionsvorsitz übernehmen. Ob die Regierung damit letztlich vom Debakel Jens Spahns profitieren wird, hängt aber nicht nur von dieser Personalie ab.

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In seinem mutmaßlich neuen Job darf Thorsten Frei endlich in die Talkshows gehen, ohne dass sie motzen werden in der Union; für einen Fraktionsvorsitzenden von CDU und CSU gehört das sogar dazu. Als Kanzleramtsminister war er vielen zu präsent in der Öffentlichkeit. Der ideale Kanzleramtsminister hat einen Vornamen wie Wolfgang und einen Nachnamen wie Schmidt; in jedem Fall aber liest er so viele Akten und ist so viel am Telefon, dass er für Markus Lanz grundsätzlich keine Zeit hat, also im Café nicht erkannt wird. Bekommt Thorsten Frei nun also die Aufgabe, die besser zu ihm passt? Und wird sich das Debakel von Jens Spahn für Friedrich Merz letztlich als Chance erweisen?

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