In einer idealen Welt hätte man nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day eine Trauerphase von, sagen wir, zwei Wochen angeordnet, verbunden mit einem strikten Verbot, in dieser Zeit politische Forderungen zu ventilieren. Dann könnten Fachleute und Politiker in Ruhe darüber nachdenken, wie sich Sicherheit nachhaltig verbessern ließe.
MeinungTerrorismusDas Jugendstrafrecht steht zu Unrecht unter Verdacht

Kommentar von Wolfgang Janisch, Karlsruhe
Lesezeit: 2 Min.

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin trauern Menschen am Brandenburger Tor.
Omer Messinger/Getty ImagesAlexander Dobrindt und andere halten jetzt das Jugendgerichtsgesetz für ein Sicherheitsrisiko im Umgang mit islamistischen Gefährdern. Sie irren. Es trägt ganz im Gegenteil zur Risikominderung bei.
