MeinungÖffentlicher DienstFast sechs Prozent: Diese Gehaltserhöhung ist kein Grund für Beamtenbashing

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Kommentar von Benedikt Peters

Lesezeit: 2 Min.

Viele Arbeitnehmer sehen sich als Einzelkämpfer, anders im öffentlichen Dienst. Dort sind viele Mitglied in einer Gewerkschaft.
Viele Arbeitnehmer sehen sich als Einzelkämpfer, anders im öffentlichen Dienst. Dort sind viele Mitglied in einer Gewerkschaft. Britta Pedersen/dpa

Nach dem Tarifabschluss bekommen Millionen Beschäftigte jetzt mehr Geld. Andere Arbeitnehmer sollten sich nicht vor Neid grämen – sondern eine andere Konsequenz ziehen.

Die Beamten schon wieder. So ungefähr dürfte die Reaktion einiger Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ausfallen, wenn sie vom Tarifabschluss im öffentlichen Dienst der Bundesländer hören – auch wenn dieser ja längst nicht nur Beamte betrifft. Verwaltungsangestellte, Reinigungskräfte in Unikliniken, Pflegepersonal, Erzieher: Solche und noch viel mehr Beschäftigte fallen unter den Tarifvertrag der Länder – und es ist eine gute Nachricht, dass sie jetzt mehr Geld bekommen. 5,8 Prozent sind es, verteilt auf 27 Monate; das schützt die Menschen vor der schleichenden Entwertung ihrer Löhne durch die Inflation, die normalerweise etwa zwei Prozent pro Jahr beträgt.

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