MeinungT-MobileEs ist okay, für Trumps Ballsaal zu spenden. So geht Kapitalismus

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Kommentar von Ann-Kathrin Nezik

Lesezeit: 1 Min.

Der amerikanische Präsident Donald Trump zeigt eine Darstellung des geplanten neuen Ballsaals im Weißen Haus, für den viele Unternehmen gespendet haben.
Der amerikanische Präsident Donald Trump zeigt eine Darstellung des geplanten neuen Ballsaals im Weißen Haus, für den viele Unternehmen gespendet haben. (Foto: Alex Brandon/AP/dpa)

Unternehmen sind keine Wohltätigkeitsorganisationen. Sie dürfen das Geschäft der Moral vorziehen. Nur sollten sie dann auch nichts anderes behaupten.

T-Mobile hat alles richtig gemacht. Und alles falsch. Die amerikanische Tochterfirma der Telekom hat für Donald Trumps Ballsaal gespendet, für den der Ostflügel des Weißen Hauses abgerissen wurde. Es braucht nicht viel Fantasie, um zu sehen, warum. Als Mobilfunkanbieter ist T-Mobile auf das Wohlwollen der US-Kommunikationsbehörde angewiesen, die Trump mit Vertrauten besetzt hat. Aus purem Opportunismus hat T-Mobile also getan, was getan werden muss.

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