MeinungMigrationRückkehr nach Syrien? Ja – sofern sie freiwillig und in Würde geschieht

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Kommentar von Sina-Maria Schweikle

Lesezeit: 2 Min.

In Berlin empfing Bundeskanzler Friedrich Merz den derzeitigen Machthaber Syriens, Ahmed al-Scharaa.
In Berlin empfing Bundeskanzler Friedrich Merz den derzeitigen Machthaber Syriens, Ahmed al-Scharaa. Lisi Niesner/REUTERS

Bundeskanzler Merz verhandelt mit dem Übergangspräsidenten al-Scharaa über Geflüchtete, als ginge es um bloße Zahlen und Interessen. Doch es geht erst einmal um Menschen.

„Ich bin Syrer: Schiit, Druse, Kurde, Christ, und ich bin Alawit, Sunnit und Tscherkesse“, heißt es in Youssef Abu Yiheas Gedicht „I am a Syrian – Ich bin ein Syrer“. Es ist mehr als ein Bekenntnis zur Herkunft: ein Gedicht der Flucht und Zerrissenheit – und eine Erinnerung an ein Syrien, das nie aus einer einzigen Stimme bestand. Und das, nach über fast vierzehn Jahren brutalem Bürgerkrieg, noch immer fortbesteht.

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