MeinungSyrienEin stabiler Naher Osten? Nicht ohne eine Lösung für die Kurden

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Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 2 Min.

Für den Moment müssen sie sich der Zentralregierung in Damaskus beugen: Kämpferinnen der syrischen SDF-Miliz.
Für den Moment müssen sie sich der Zentralregierung in Damaskus beugen: Kämpferinnen der syrischen SDF-Miliz. Baderkhan Ahmad/AP

Die Autonomie für die Minderheit ist gewaltsam beendet. Und die Welt bewegt das kaum. Sollte es aber, denn der Traum vom eigenen Staat lebt in 20 Millionen Menschen in der Region fort.

Was Kriege und Konflikte anbelangt, ist die Wahrnehmung der Weltöffentlichkeit selektiv. Das gewaltsame Ende der Autonomie der syrischen Kurden in „Rojava“ (in deren Terminologie: Westkurdistan) verläuft weitgehend unterhalb der medialen Wahrnehmungsschwelle. Der dräuende Krieg zwischen Iran und den USA, die kurze Ewigkeit eines vier Jahre währenden Gemetzels in der Ukraine – da bleibt kaum Raum für Reaktionen auf einen neuen Abschnitt in einem alten Konflikt. Auch wenn dieser den Nahen Osten seit Jahrzehnten destabilisiert. Und weiter destabilisieren wird.

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Syrien
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Syriens Kurden haben ihren Kampf verloren. Der Zentralstaat unter der neuen Regierung setzt sich durch. Szenen aus einem Land, in dem die Menschen nicht wissen, was jetzt auf sie zukommt.

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