MeinungAsylpolitikFür eine Debatte über die syrischen Flüchtlinge ist es noch viel zu früh

Portrait undefined Detlef Esslinger

Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 2 Min.

Zum Beispiel in Mainz: Exil-Syrer feiern am Sonntag den Sturz von Assad.
Zum Beispiel in Mainz: Exil-Syrer feiern am Sonntag den Sturz von Assad. Andreas Arnold/dpa

Kaum ist der Tyrann Assad gestürzt, haben es manche Politiker eilig damit, die Geflohenen nach Hause zu schicken. Auch im Wahlkampf darf man aber seriös sein.

SZ bei Google bevorzugen

Oscar Wilde ist bei diesem Thema zwar nicht der nächstliegende Aphoristiker. Aber natürlich gilt auch hier sein berühmter Satz, allem widerstehen zu können, nur einer Versuchung nicht. Für deutsche Politiker und Politikerinnen, die bereits im Wahlkampfmodus sind und sich womöglich um ihre berufliche Zukunft sorgen, besteht die Versuchung in einem Mikrofon. In das dürfen sie bereits ein paar Stunden nach Assads Sturz zur Zukunft der syrischen Flüchtlinge sprechen.

Zur SZ-Startseite

Syrien
:Die Nacht, als der Diktator floh

Vierundfünfzig Jahre Diktatur, vierzehn Jahre Krieg: Baschar al-Assad ließ sein halbes Land zerstören, um an der Macht zu bleiben. Am Ende brauchten die Rebellen dann zehn Tage, um sein ausgehöhltes Regime zu stürzen. Szenen aus einem Land, dem der Despot weglief.

SZ PlusVon Bernd Dörries und Raphael Geiger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: