MeinungSudan:Den Preis für die Nachlässigkeit des Westens zahlen die Menschen in Darfur mit ihrem Leben

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Kommentar von Arne Perras

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Auf der Flucht: Viele Menschen haben die Stadt al-Faschir  aus Angst vor der RSF-Miliz verlassen.
Auf der Flucht: Viele Menschen haben die Stadt al-Faschir  aus Angst vor der RSF-Miliz verlassen. (Foto: STR/AFP)

Vor den Augen der Welt verübt die RSF-Miliz Massaker an Alten, Frauen, Kindern. So grausam das ist, so sehr stellt sich die Frage: Woher stammen nur all die Waffen im Land?

Al-Faschir ist nun ein Killing Field. Zutiefst verstörende Bilder verbreiten sich aus der sudanesischen Stadt, die die Rapid Support Forces (RSF), eine der Kriegsparteien im Land, vor wenigen Tagen eingenommen haben. Die Männer im Wüstentarnfleck töten und töten, nicht nur Soldaten von der Armee SAF oder deren verbündete darfurische Milizen. Sie verüben Massaker an Frauen, Alten, Kindern, erschießen offenbar sogar Patientinnen einer Geburtsklinik.

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Eineinhalb Jahre lang wurde die Stadt al-Faschir belagert, nun hat die RSF-Miliz sie eingenommen. Und die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bestätigen.

SZ PlusVon Paul Munzinger

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