Es klingt nach einem Erfolg, was die Staaten auf der Sudan-Konferenz in Berlin für die Nothilfe zusammengetragen haben: 1,5 Milliarden Euro. In Zeiten, da reiche Länder bei humanitären Ausgaben sparen, setzt das ein Zeichen gegen den bitteren Trend. Womöglich hat die Dimension des Elends im Sudan doch ein wenig Druck aufbauen können. 20 Millionen Menschen, die akut vom Hunger bedroht sind – solche Zustände kann eine Staatengemeinschaft auf Dauer nicht ignorieren.
MeinungHilfskonferenz in BerlinDie Millionen für den Sudan offenbaren das ganze Versäumnis

Kommentar von Arne Perras
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Es ist schön, dass so viel Geld für das geschundene Land zugesagt ist. Klar ist aber auch: Viel davon bräuchte es nicht, hätten die USA und die EU mehr getan, diesen Krieg zu beenden.
