MeinungHilfskonferenz in BerlinDie Millionen für den Sudan offenbaren das ganze Versäumnis

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Kommentar von Arne Perras

Lesezeit: 2 Min.

Vom Hunger bedroht: Eine Krankenschwester wiegt ein Baby im Krankenhaus in Port Sudan.
Vom Hunger bedroht: Eine Krankenschwester wiegt ein Baby im Krankenhaus in Port Sudan. Bernat Armangue/AP

Es ist schön, dass so viel Geld für das geschundene Land zugesagt ist. Klar ist aber auch: Viel davon bräuchte es nicht, hätten die USA und die EU mehr getan, diesen Krieg zu beenden.

Es klingt nach einem Erfolg, was die Staaten auf der Sudan-Konferenz in Berlin für die Nothilfe zusammengetragen haben: 1,5 Milliarden Euro. In Zeiten, da reiche Länder bei humanitären Ausgaben sparen, setzt das ein Zeichen gegen den bitteren Trend. Womöglich hat die Dimension des Elends im Sudan doch ein wenig Druck aufbauen können. 20 Millionen Menschen, die akut vom Hunger bedroht sind – solche Zustände kann eine Staatengemeinschaft auf Dauer nicht ignorieren.

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Bürgerkrieg
:Die Welt hilft den Hungernden im Sudan mit 1,5 Milliarden Euro

Die Lage im Land ist „apokalyptisch“: Die Sudan-Konferenz in Berlin mobilisiert viel Geld für die leidende Bevölkerung – in einer Zeit, in der Staaten reihenweise humanitäre Hilfen kürzen.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Arne Perras

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