Eine neue Runde exzessiver Gewalt hat den Sudan erfasst, und die Chancen stehen schlecht, dass die Staatengemeinschaft dieses Mal die Kraft aufbringen wird, weitere Massaker an schutzlosen Menschen in Afrika zu verhindern. Der Tatort heißt al-Faschir. Dort ist die berüchtigte Miliz RSF in eine Stadt eingerückt, die sie zuvor 18 Monate lang belagert und ausgehungert hat. Der Widerstand des letzten Armeepostens und seiner darfurischen Verbündeten, die al-Faschir bislang hielten, bröckelt, wenn er nicht schon weitgehend zusammengebrochen ist. Das Gebiet ist größtenteils abgeschottet von der Kommunikation mit der Außenwelt, sodass es dauern wird, bis man wirklich weiß, wie stark die RSF in al-Faschir nun ist.
MeinungAfrika:Die Mörder im Sudan haben es leicht, weil zu viele wegschauen

Kommentar von Arne Perras
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Die berüchtigte Miliz RSF rückt in die Stadt al-Faschir ein. Sicher ist, den Menschen dort stehen grausame Zeiten bevor. Und: Niemand wird die Täter aufhalten.
