Krieg in der Ukraine:Die Schreckenswaffe

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Krieg in der Ukraine: Alle Waffen können Schreckliches anrichten, doch die Streubombe ist besonders heimtückisch.

Alle Waffen können Schreckliches anrichten, doch die Streubombe ist besonders heimtückisch.

(Foto: Yasuyoshi Chiba/AFP)

Der Einsatz von geächteter Streumunition vor allem durch die russische Armee ist ein Verbrechen. Opfer sind überwiegend Zivilisten - und sollen es in der unmenschlichen Logik dieses Angriffskriegs auch sein.

Kommentar von Joachim Käppner

Sie töten und verwunden wahllos auf großer Fläche, wer sie abfeuert, muss nicht genau zielen; er kann sich sicher sein: Das Mordinstrument wird schon jemanden treffen. Wie die Menschen, die am 13. März im ukrainischen Mykolajiw vor einem Geldautomaten warteten und plötzlich von den Geschossen erfasst und getötet wurden. Streubomben sind eine besonders heimtückische Waffe, sie bestehen aus einer Bombe oder einem Sprengsatz, der sich kurz über dem Ziel in Dutzende kleine Bomben zerlegt.

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