MeinungDonald Trump und der IrankriegDer mächtigste Mann der Welt gibt ein jämmerliches Bild ab

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Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 1 Min.

Öltanker und Frachtschiffe warten in der Straße von Hormus: Die Störung der globalen Energieversorgung ist das wirkungsvollste Druckmittel, das die Theokraten in Teheran haben.
Öltanker und Frachtschiffe warten in der Straße von Hormus: Die Störung der globalen Energieversorgung ist das wirkungsvollste Druckmittel, das die Theokraten in Teheran haben. Altaf Qadri/dpa

Der US-Präsident bellt großmäulige Ultimaten Richtung Teheran und verprellt gleichzeitig alle Verbündeten. Er hat sich in die Ecke manövriert.

Eine Drohung ähnelt einem Versprechen, wenn auch einem bösen: Wer sein Wort nicht einlöst, verspielt Glaubwürdigkeit. Donald Trump etwa nennt die iranischen Führer „räudige Hunde“, kündigt ihnen das „Höllenfeuer“ an. Dann verschiebt der US-Präsident seine großmäuligen Oster-Ultimaten von einem Tag auf den nächsten und den übernächsten und so fort. Warum? Sicher nicht, weil seine Luftwaffe nicht mehr genügend Bomben unter ihren Jets hängen hätte oder weil auf seinen Kriegsschiffen die Raketen und Marschflugkörper knapp würden. So weit ist es – noch – nicht. Sondern weil selbst dieser Präsident ahnen muss, dass er der Islamischen Republik so nicht beikommen wird.

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SZ PlusVon Charlotte Walser

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