MeinungWeltwirtschaftStarker Mann, ganz schwach

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Kommentar von Lisa Nienhaus

Lesezeit: 3 Min.

Collage: Florian Gmach; Bilder: imago images, shutterstock

Ausgerechnet die größte Stärke der USA, ihre ökonomische Kraft, hat Donald Trump erpressbar gemacht. Er hätte es wissen können.

Man kann durchzählen, wie es gerade für Donald Trump läuft in Iran. Zuletzt kam man da genau bis zehn. So viele Schiffe haben die Straße von Hormus am Donnerstag passiert, nachdem sie mit der Waffenruhe als wieder geöffnet erklärt worden war. Vor dem Krieg waren es 135 Schiffe am Tag. Öl im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar wurde hier täglich verschifft, ein Fünftel des weltweiten Verbrauchs. Zehn Schiffe. Durchlässig ist das nicht, maximal zähflüssig. Zumal Geschichten kursieren, dass Iran versucht, von Reedern Geld für die Passage zu verlangen: bis zu zwei Millionen Dollar je Durchfahrt. Zehn Schiffe, das genügt nicht.

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