Steuern:Kritische Versager

Steuern: Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz will Unternehmen in Deutschland einheitlich besteuern.

Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz will Unternehmen in Deutschland einheitlich besteuern.

(Foto: Marcus Brandt/picture alliance/dpa)

CDU-Chef Merz schlägt eine Unternehmenssteuerreform vor und bezieht dafür von der Ampel verbal Prügel. Dabei ist es vor allem die Koalition selbst, die steuerpolitisch nichts zustande bringt.

Kommentar von Claus Hulverscheidt

Wenn Ideen des politischen Gegners in Bausch und Bogen verdammt werden, ohne dass sich der Kritiker jemals inhaltlich mit ihnen auseinandergesetzt hätte, dann sagt das meist mehr über ihn aus als über den Kritisierten. So auch in diesem Fall: CDU-Chef Friedrich Merz will alle Firmen des Landes künftig mit einer einheitlichen Gewinnsteuer belegen und das künstliche Nebeneinander von Körperschaft- und Einkommensteuer beenden. Reaktion der Ampelkoalition: "unseriös", "Nebelkerze", "nicht regierungsfähig". Inhaltliche Anmerkungen: keine.

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