MeinungGroßbritannienDie Briten wählen Radikalismus, aber das hilft auch nicht weiter

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Kommentar von Michael Neudecker, London

Lesezeit: 2 Min.

Keir Starmer (hier mit seiner Frau Victoria) ist für viele Briten ein Premierminister mit dem Geist eines Sachbearbeiters und der Ausstrahlung einer Sprach-KI.
Keir Starmer (hier mit seiner Frau Victoria) ist für viele Briten ein Premierminister mit dem Geist eines Sachbearbeiters und der Ausstrahlung einer Sprach-KI. Kirsty Wigglesworth/AP

Bei den Kommunalwahlen flüchten die Menschen in alle Richtungen vor der Partei des Premierministers. Würde Keir Starmer aber wirklich zurücktreten, dann würde dieses Land endgültig zur Bananenrepublik.

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Die Stimmungslage im Frühling 2026 im Vereinigten Königreich zusammengefasst in einer Whatsapp, die ein Beamter aus dem Finanzministerium am Samstagabend an die SZ schickte: „Ich hasse die Menschen in diesem Land so sehr.“ Gemeint waren all jene, die für die Partei des ultrarechten Spalters Nigel Farage stimmten. Aber überall in diesem Land sind sie jetzt, nach den Kommunalwahlen, „pissed off“. Die Linken sind stinksauer auf die Rechten, die Rechten auf die Linken und fast alle auf Keir Starmer.

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