MeinungStahlgipfel im KanzleramtDeutschlands ganzes Wirtschaftsmodell ist in Gefahr

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Kommentar von Björn Finke

Lesezeit: 3 Min.

Der Nachbar lässt mal wieder Dampf ab: Das Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe grenzt in Duisburg direkt an Wohnhäuser.
Der Nachbar lässt mal wieder Dampf ab: Das Stahlwerk von Thyssenkrupp Steel Europe grenzt in Duisburg direkt an Wohnhäuser. (Foto: IMAGO/Jochen Tack)

Kanzler Friedrich Merz will bei einem Gipfel über Hilfen für den kriselnden Industriezweig beraten. Die Probleme betreffen aber nicht nur diese Branche.

Stahl ist allgegenwärtig. Die Eisenlegierung steckt in Gabeln und Autos, Brücken und Windrädern, Robotern und Panzern. Das Material hat die industrielle Revolution ermöglicht, das Wirtschaftswunder, aber auch die Aufrüstung vor zwei Weltkriegen. Stahlkonzerne beschäftigen hierzulande immer noch 80 000 Menschen, doch die Branche befindet sich in einer existenzbedrohenden Krise. Deshalb lädt Kanzler Friedrich Merz am Donnerstag zu einem Stahlgipfel nach Berlin. Geredet wurde allerdings schon genug. Wichtig ist, dass die Politik nun handelt, und zwar rasch.

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