Stahl ist allgegenwärtig. Die Eisenlegierung steckt in Gabeln und Autos, Brücken und Windrädern, Robotern und Panzern. Das Material hat die industrielle Revolution ermöglicht, das Wirtschaftswunder, aber auch die Aufrüstung vor zwei Weltkriegen. Stahlkonzerne beschäftigen hierzulande immer noch 80 000 Menschen, doch die Branche befindet sich in einer existenzbedrohenden Krise. Deshalb lädt Kanzler Friedrich Merz am Donnerstag zu einem Stahlgipfel nach Berlin. Geredet wurde allerdings schon genug. Wichtig ist, dass die Politik nun handelt, und zwar rasch.
MeinungStahlgipfel im KanzleramtDeutschlands ganzes Wirtschaftsmodell ist in Gefahr

Kommentar von Björn Finke
Lesezeit: 3 Min.

Kanzler Friedrich Merz will bei einem Gipfel über Hilfen für den kriselnden Industriezweig beraten. Die Probleme betreffen aber nicht nur diese Branche.
