MeinungStadeWer soll sich jetzt noch trauen, diesen Job zu machen?

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Kommentar von Lena Kampf

Lesezeit: 2 Min.

„Sozialarbeiter*innen trauern um Sozialarbeiter*innen“ – Plakat-Aufschrift bei einer Kundgebung in Hamburg nach der Gewalttat in Stade.
„Sozialarbeiter*innen trauern um Sozialarbeiter*innen“ – Plakat-Aufschrift bei einer Kundgebung in Hamburg nach der Gewalttat in Stade. Bodo Marks/dpa

Inobhutnahmen von Kindern sind dramatisch für alle Beteiligten. Und die Jugendämter können es oft nur falsch machen. Doch was in Stade geschehen ist, wirft neue, ganz grundsätzliche Fragen auf.

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Der Anschlag auf das Mutter-Kind-Zentrum in Stade am Montag, bei dem ein Vater sechs Mitarbeiter der Jugendhilfe erschoss, ist ein schockierender Extremfall. Der Mann stand unter Verdacht, seine wenige Wochen alte Tochter geschüttelt zu haben, deswegen war das Baby zunächst allein in die Einrichtung verlegt worden, dann mit seiner Mutter. Der Vater sollte dort ein sogenanntes Hilfeplangespräch führen. Aber anstatt über Umgangskontakte zu seiner kleinen Tochter und Hilfen für die Eltern zu sprechen, soll er zur Waffe gegriffen haben.

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Stade
:Die Geschichte einer Eskalation

Nachdem am Montag in Stade sechs Menschen erschossen wurden, fragen sich viele, wie ein Konflikt um ein Kind zwischen einer Familie und den Behörden so eskalieren konnte. Eine Vertraute hatte sich Tage davor noch an die SZ gewandt.

SZ PlusVon Lena Kampf, Ulrike Nimz, Jana Stegemann und Ralf Wiegand

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