Sri Lanka:Der Clan, der ein ganzes Land ruiniert hat

Lesezeit: 2 min

Sri Lanka: Sri Lankas Präsident Gotabaya Rajapaksa.

Sri Lankas Präsident Gotabaya Rajapaksa.

(Foto: Andy Buchanan/AP)

Zwei Jahrzehnte lang hat die Familie von Präsident Gotabaya Rajapaksa Sri Lanka geprägt. Ein abschreckendes Beispiel für Feudalismus.

Von David Pfeifer

Man kann wohl nicht behaupten, dass Gotabaya Rajapaksa, 73, allein an allem die Schuld trägt, was sich derzeit in Sri Lanka abspielt. Aber er ist für vieles davon verantwortlich. Nachdem er 2019 ins Amt gewählt worden war, hatte er die Macht bei sich und seinen Verwandten konzentriert. Sein Bruder, der ehemalige Präsident Mahinda Rajapaksa, wurde zum Premierminister gewählt. Fünf weitere Familienmitglieder erhielten hochrangige Posten. Der Fluch des Feudalismus: Man hat kaum Ausreden, wenn es wirklich schiefgeht. Auch wenn "Gota", wie der Präsident im Land genannt wird, immer wieder darauf verwies, dass die Pandemie der Auslöser für die massive Krise sei.

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