An diesem Freitag schlägt sie wieder, die Stunde des „Nie wieder“. Die internationale Gemeinschaft versammelt sich, wie jedes Jahr, an den Gräbern der Genozid-Opfer von Srebrenica: nicht nur, um die Trauer auch drei Jahrzehnte danach am Leben zu halten. Sondern auch, um einander zu versichern: So etwas darf nie wieder passieren, dafür werden wir gemeinsam sorgen.
MeinungSrebrenicaDas darf nie wieder passieren. Aber es könnte wieder passieren

Kommentar von Tobias Zick
Lesezeit: 3 Min.

Am 11. Juli 1995 begannen bosnische Serben in der Kleinstadt damit, mehr als 8000 Muslime zu ermorden. Der westliche Balkan ist inzwischen befriedet – doch entgiftet ist er noch lange nicht.
