MeinungKraftstoffDie 12-Uhr-mittags-Regel bringt wenig

Portrait undefined Johanna Pfund

Kommentar von Johanna Pfund

Lesezeit: 1 Min.

Die Zone des Schreckens, hier fotografiert in der Nacht zum Montag in Chemnitz.
Die Zone des Schreckens, hier fotografiert in der Nacht zum Montag in Chemnitz. Hendrik Schmidt/dpa

Nett, dass die Bundesregierung nun den Autofahrern etwas Erleichterung verschaffen will. Könnte aber sein, dass die Konzerne sie austricksen werden.

Es ist durchaus verdienstvoll von Bundesregierung und Bundesrat, sich Gedanken zu machen, wie sie die wegen des Iran-Kriegs extremen Preiserhöhungen an Tankstellen bremsen könnten. Denn für viele Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, um beispielsweise zur Arbeit zu gelangen, bedeutet dieser sprunghafte Anstieg der Benzin- und Dieselpreise eine starke Belastung ihrer Haushaltskasse. Also sollen – wohl noch vor Ostern – die Preise an den Tankstellen nur noch einmal am Tag steigen dürfen. Das klingt nett und das erhöht sicher auch, wie versprochen, die Planbarkeit. Doch letztlich wird es wohl eine kosmetische Maßnahme sein.

Zur SZ-Startseite

USA
:Unter Trumps Stammwählern rumort es

Iran-Krieg und steigende Benzinpreise lassen so manchen Anhänger an seinem Präsidenten zweifeln. In den Südstaaten holen viele die Trump-Fahne ein, einige üben auch offen Kritik.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: