MeinungGrundsatzprogramm der SPDAuf neue Probleme gibt die Partei alte Antworten

Portrait undefined Vivien Timmler

Kommentar von Vivien Timmler

Lesezeit: 3 Min.

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf (links) mit den Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil, die derzeit andere Prioritäten haben, als die Sozialdemokratie neu zu erfinden.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf (links) mit den Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil, die derzeit andere Prioritäten haben, als die Sozialdemokratie neu zu erfinden. Omer Messinger/Getty Images

Die Sozialdemokratie tut sich schwer mit dem Regieren als Juniorpartner der Union. Doch die beste Möglichkeit, wieder an Statur zu gewinnen, will sie nicht wahrnehmen.

Lars Klingbeil klingt dieser Tage ein wenig so, wie man es vom Grünen Robert Habeck kannte. Er leidet unter dem Zustand der Welt, spürt „oft die Schwere dieser Zeit“. Klingbeils Gegenmittel ist mehr Zuversicht, das scheint so ein Vizekanzler-Ding zu sein. Seine Partei, die SPD, werde chronisch missverstanden: Natürlich sei man die „Partei der Arbeit“, immer gewesen, man müsse es den Leuten nur wieder besser erklären. Wir selbst, so die Botschaft, sind nicht das Problem. Oder wie Robert Habeck sagen würde: Angebot „top“, Nachfrage „nicht so dolle“.

Zur SZ-Startseite

SPD
:Eine Partei zwischen Kraftquelle und Abrissbirne

Die SPD will sich neu erfinden, zumindest ein bisschen – und ausgerechnet der Koalitionspartner liefert dafür eine Steilvorlage. Worauf die Parteichefs setzen und warum sie dabei nicht mit einer Sprache sprechen.

SZ PlusVon Vivien Timmler

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: