SPD:Führung in Schockstarre

SPD: Schröder und Putin, die SPD und Russland - wie ein Zeichner auf der East Side Gallery in Berlin es sieht.

Schröder und Putin, die SPD und Russland - wie ein Zeichner auf der East Side Gallery in Berlin es sieht.

(Foto: STRINGER/REUTERS)

Die SPD wollte an die erfolgreiche Russlandpolitik von Willy Brandt anknüpfen - und scheiterte. Das Scheitern an sich ist dabei gar nicht das Problem.

Kommentar von Joachim Käppner

Manche Sozialdemokraten klingen dieser Tage, als hielten sie den ukrainischen Botschafter für ein größeres Problem als den Angriffskrieg Putins gegen dessen Land. Als größte Regierungspartei sieht sich die SPD derzeit mit den Folgen einer Russlandpolitik konfrontiert, an der sehr vieles sehr falsch war (und die auch die Merkel-CDU seit 2005 betrieb). Im Wissen um das Scheitern dieser Politik klingt zugleich vieles so, als sei diese von Anbeginn nichts als Schande, Blindheit und Narretei gewesen. Auch das ist nicht richtig. Mit Pauschalurteilen und Twitterschlachten wird man dem Verhältnis der SPD zu Russland nicht gerecht.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusAndrij Melnyk
:"Ich bewege mich auf dünnem Eis, das weiß ich"

Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk spricht darüber, warum Steinmeier in Kiew derzeit nicht willkommen ist, er sich von Scholz eine symbolische Geste wünscht und er glaubt, dass Merkel diesen Krieg hätte verhindern können.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: