Parteien:Die alte Tante SPD - so jung und frisch

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Parteien: Die SPD braucht ihren Kanzler, aber Olaf Scholz kann auch nicht ohne seine Partei.

Die SPD braucht ihren Kanzler, aber Olaf Scholz kann auch nicht ohne seine Partei.

(Foto: Christophe Gateau/dpa)

Auf ihrem Konvent in Berlin präsentieren sich die Sozialdemokraten als Kanzlerpartei mit Lust an der Debatte. Wie wohltuend.

Kommentar von Mike Szymanski

Die "alte Tante SPD" - nach der konnte man lange suchen, als die Sozialdemokraten an diesem Wochenende in Berlin zu ihrem Debattenkonvent zusammengekommen sind, der auch ein kleiner Parteitag war. Statt reiner Frontbeschallung durch die Parteispitze erlebte man eine SPD, die am Samstag in Berlin vor allem mit sich selbst ins Gespräch gekommen ist. Auf einer Nebenbühne - einer Art Salon - diskutierte beispielsweise die Abgeordnete und Integrationsbeauftragte Reem Alabali-Radovan mit Mitgliedern und Anhängern über ein zeitgemäßes Zuwanderungsrecht: Sie ist 32 Jahre, Kind irakischer Eltern und in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen. Sie weiß, worum es geht und was es bedeutet, über die Zukunft zu reden. Sie hat sie vor sich.

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