MeinungSPDKlingbeils Sturz wäre eine etwas simple Lösung

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Kommentar von Georg Ismar

Lesezeit: 2 Min.

Auf Sommertour: Lars Klingbeil, Parteichef und Finanzminister, spricht beim Pfalztreffen der SPD mit Teilnehmern, die ihn wohl nicht so heftig kritisieren wie einer seiner Vorgänger, Sigmar Gabriel.
Auf Sommertour: Lars Klingbeil, Parteichef und Finanzminister, spricht beim Pfalztreffen der SPD mit Teilnehmern, die ihn wohl nicht so heftig kritisieren wie einer seiner Vorgänger, Sigmar Gabriel.
Laszlo Pinter/dpa

Die Signale innerhalb der Partei deuten auf einen möglichen Wechsel an der Spitze hin. Ihr wesentliches Problem aber würde bleiben.

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Rückblickend war die Zeit von Sigmar Gabriel als Chef der SPD mit acht Jahren erstaunlich lang. Seit 2017 hat die Partei – inklusive der kommissarischen Chefs und Dreifach- und Doppelspitzen – zehn Vorsitzende gehabt. Mit Abstand am längsten hat sich Lars Klingbeil gehalten. Er führt die Genossen nun fast fünf Jahre – zunächst mit Saskia Esken, dann mit Bärbel Bas – und wurde zum Architekten einer neuen Geschlossenheit. Aber auch er wirkt zunehmend erdrückt von all den Erwartungen und Regierungslasten.

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