MeinungErbschaftsteuerWenn die SPD so weitermacht, wird aus der Elfmeterchance ein Eigentor

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Kommentar von Bastian Brinkmann

Lesezeit: 1 Min.

Wie sollen Wähler ein Konzept bejubeln, das Parteichef Lars Klingbeil so freundlich begrüßt wie den Onkel auf dem Familienfest, den man heimlich nervig findet?
Wie sollen Wähler ein Konzept bejubeln, das Parteichef Lars Klingbeil so freundlich begrüßt wie den Onkel auf dem Familienfest, den man heimlich nervig findet? (Foto: Britta Pedersen/dpa)

Das Reformpapier der Sozialdemokraten ist verwirrend und widersprüchlich: Soll der Erbe eines Mehrfamilienhauses künftig fünf Prozent Steuern zahlen – oder 25? Oder 50?

Fußballfan Lars Klingbeil müsste das Ding nur reinballern. Vor ihm auf dem Elfmeterpunkt liegt die Erbschaftsteuer. Viele Deutsche finden es ungerecht, wenn der Unternehmersohn sich faul durchs Studium schmuggelt und dann ohne eigene Leistung Multimillionär wird, weil Papa ihm die Firma überschreibt. Diese Darstellung ist eine Karikatur, die in der Realität aber immer wieder vorkommt. Und die nüchternen Zahlen sind eindeutig: Die Ausnahmen für große Unternehmenserben sind zu großzügig. Die meisten zahlen gar keine Steuern. Grundsätzlich ist es also gut, dass die SPD das ändern will.

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