MeinungReformenDie SPD hat nur eine Chance: Sie muss sich an den Sozialstaat wagen

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Kommentar von Georg Ismar

Lesezeit: 2 Min.

SPD-Chef Lars Klingbeil sollte für wichtige Reformvorhaben doch mal die Parteimitglieder befragen.
SPD-Chef Lars Klingbeil sollte für wichtige Reformvorhaben doch mal die Parteimitglieder befragen. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Keine andere Partei hat so viele Wähler aus der Arbeiterschaft an die AfD verloren wie die Sozialdemokraten. Aber dieser Trend lässt sich stoppen.

Die Innenansichten der ältesten Partei des Landes sind in diesen Tagen besorgniserregend. Da sind einige im Willy-Brandt-Haus und im Bundestag, die den Sozialstaat am liebsten mit Steuererhöhungen retten und beim Bürgergeld allenfalls kosmetische Korrekturen vornehmen wollen. Und da sind Oberbürgermeister im Ruhrgebiet, die sich gegen die AfD stemmen, oder Sozialdemokraten, die in Regierungsverantwortung waren und sagen, diese SPD riskiere gerade die Stabilität der Demokratie, wenn sie sich allen Reformen hierbei entziehe. Und es kursiert ein Vergleich:  Dr. Frankenstein habe wenigstens gewusst, dass er ein Monster geschaffen habe – und dieses eingefangen werden müsse.

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