MeinungParteienDie SPD muss endlich eine klare Haltung zu Sahra Wagenknecht finden

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Kommentar von Georg Ismar

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Sollten nicht alles den Landesverbänden überlassen: die SPD-Chefs Lars Klingbeil und Saskia Esken.
Sollten nicht alles den Landesverbänden überlassen: die SPD-Chefs Lars Klingbeil und Saskia Esken. Frederic Kern/Future Image/IMago

Das BSW treibt den potenziellen Koalitionspartner in Brandenburg mit Forderungen vor sich her. Dazu darf die Führung der Sozialdemokraten nicht schweigen – vor allem, wenn es um die Russland-Politik geht.

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Sicher, die SPD hat noch immer den Anspruch, Volkspartei zu sein, und dazu gehören auch sehr unterschiedliche Meinungen. Die Volkspartei lebt vom Ringen um die richtige Position – für viele in der SPD ist mit Russlands Überfall auf die Ukraine ein Weltbild zusammengebrochen. Aber zugleich hat sie hier klar Stellung bezogen, gestützt durch Beschlüsse der Partei. Das Papier von SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht, das eine Koalition in Brandenburg ebnen soll, wirkt da wie eine Rolle rückwärts. Dietmar Woidke ist gerade so ein bisschen der Rocker der Sozialdemokraten, er macht sein Ding.

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