MeinungParteienEntweder die SPD ändert sich, oder sie wird verschwinden

Portrait undefined Georg Ismar

Kommentar von Georg Ismar

Lesezeit: 2 Min.

Wo geht das nur hin? Lars Klingbeil, SPD-Vorsitzender, also einer von zweien.
Wo geht das nur hin? Lars Klingbeil, SPD-Vorsitzender, also einer von zweien. Katharina Kausche/dpa

Wenn die Sozialdemokraten derzeit Reformen zustimmen, dann nur mit Widerwillen. Kein Wunder, dass sie nur noch dort stark sind, wo sie starke Persönlichkeiten zu bieten haben.

Die Kluft zwischen diesem Mann und seiner Partei beschreibt im Grunde das ganze Problem: Thomas Jung ist seit 2002 Oberbürgermeister von Fürth und wurde gerade mit 72 Prozent im Amt bestätigt. Aber in seinem bayerischen SPD-Landesverband hätte er keine Chance mit vielen seiner Ansichten. Es ist ein Landesverband, der in Umfragen bei sieben Prozent steht.

Zur SZ-Startseite

Deutscher Alltag
:Treppenlift für die SPD

Wenn alles schrumpft: Der gefährlichste Gegner der Sozialdemokraten ist in einigen Bundesländern inzwischen die Fünf-Prozent-Hürde.

SZ PlusKolumne von Kurt Kister

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: