MeinungSPDKeine Personaldebatte ist auch keine Lösung

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Kommentar von Vivien Timmler

Lesezeit: 2 Min.

Bärbel Bas und Lars Klingbeil nach der Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz: nervös, aber alles andere als emotional.
Bärbel Bas und Lars Klingbeil nach der Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz: nervös, aber alles andere als emotional. Christian Mang/REUTERS

Die Genossen haben im Bund viel Vertrauen verspielt. Trotzdem weigern sich Klingbeil und Bas, echte Konsequenzen daraus zu ziehen. Ihr „Weiter so“ wird der Partei noch schaden.

Lars Klingbeil und Bärbel Bas haben das clever gemacht. Sie wussten ja, was kommen würde nach so einer desaströsen Wahlniederlage, erst recht wenn es die zweite binnen zwei Wochen ist. Eher früher als später würde irgendjemand fragen: Sind die beiden noch die Richtigen an der Spitze der SPD? Also stellten sie die Frage lieber selbst – in einer Runde, von der sie ganz genau wussten, dass niemand ernsthaft mit „Nein“ antworten würde.

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Die Sozialdemokraten sahen sich selbst immer gern als Partei der Arbeiter. Aber die wählen heute eher die AfD. Jetzt, nach zwei katastrophalen Wahlniederlagen, streiten die Genossen, wie sie nicht völlig verzwergen.

SZ PlusVon Georg Ismar, Christoph Koopmann und Kathrin Wiesel-Lancé

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