MeinungSpanienManchmal muss man auch Porzellan zerschlagen dürfen

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Kommentar von Patrick Illinger

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Mission accomplished, sozusagen: Spaniens Premierminister Pedro Sánchez beim Nato-Gipfel in Den Haag.
Mission accomplished, sozusagen: Spaniens Premierminister Pedro Sánchez beim Nato-Gipfel in Den Haag. Markus Schreiber/AP

Premierminister Pedro Sánchez hätte beim Nato-Gipfel auch die diskrete Tour wählen können, um Sonderregeln für sein Land herauszuholen. Aber warum nicht einfach mal Unverschämtheiten mit Unverschämtheiten kontern?

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An sich ist es ja erfrischend, dass sich mal jemand offensiv entgegenstellt. Dass jemand dem Bully aus Amerika mal sagt: Nicht mit mir! Doch Spaniens Premier Pedro Sánchez hat aus Anlass des Nato-Gipfels diese Methode gewählt: Er schrieb einen Brief, in dem er die von Trump geforderte Erhöhung des Verteidigungsetats brüsk ablehnte, und machte ihn der Öffentlichkeit zugänglich. Damit hat er viel Porzellan zerschlagen. Womöglich mehr als nötig?

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:Hauptsache, Trump hat gute Laune

Der Nato-Gipfel in Den Haag ist ganz auf den US-Präsidenten zugeschnitten: Die Europäer versprechen, sehr viel mehr Geld in ihre Verteidigung zu investieren, die Ukraine kommt kaum vor. So soll Amerika in der Allianz gehalten werden.

Von Hubert Wetzel

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