An sich ist es ja erfrischend, dass sich mal jemand offensiv entgegenstellt. Dass jemand dem Bully aus Amerika mal sagt: Nicht mit mir! Doch Spaniens Premier Pedro Sánchez hat aus Anlass des Nato-Gipfels diese Methode gewählt: Er schrieb einen Brief, in dem er die von Trump geforderte Erhöhung des Verteidigungsetats brüsk ablehnte, und machte ihn der Öffentlichkeit zugänglich. Damit hat er viel Porzellan zerschlagen. Womöglich mehr als nötig?
MeinungSpanienManchmal muss man auch Porzellan zerschlagen dürfen

Kommentar von Patrick Illinger
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Premierminister Pedro Sánchez hätte beim Nato-Gipfel auch die diskrete Tour wählen können, um Sonderregeln für sein Land herauszuholen. Aber warum nicht einfach mal Unverschämtheiten mit Unverschämtheiten kontern?
