Sexualstrafrecht in Spanien:Von selbst stellt sich weibliche Freiheit nirgends ein

Lesezeit: 2 min

Sexualstrafrecht in Spanien: Lange und hart mussten Frauen in Spanien dafür kämpfen, dass sexualisierte Gewalt in ihrem Land ernst genommen wird. Ihr Sieg ist jetzt umso größer

Lange und hart mussten Frauen in Spanien dafür kämpfen, dass sexualisierte Gewalt in ihrem Land ernst genommen wird. Ihr Sieg ist jetzt umso größer

(Foto: Oscar del Pozo/AFP)

Mit Blick auf das neue Sexualstrafrecht in Spanien stellt sich die Frage: Darf die Politik Regeln dafür aufstellen, wie Menschen miteinander ein intimes Verhältnis beginnen? Die Antwort ist: Sie darf nicht nur, sie muss.

Kommentar von Meredith Haaf

"Ja" ist das Zauberwort. "Ja" - also eigentlich natürlich "sí" - ist der Grund, warum die zuletzt verabschiedete Reform des Sexualstrafrechts in Spanien als Revolution der Geschlechterverhältnisse gelten muss. Diese Reform ist ein lebenswichtiges politisches Zeichen in einer Zeit, in der sich ständig zeigt, wie fragil jeder Fortschritt in Sachen Gleichberechtigung weiterhin ist. Sie sollte zum Vorbild für ganz Europa werden.

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