MeinungFußball-WMSpanien tickt, wie es kickt

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Kommentar von Patrick Illinger

Lesezeit: 2 Min.

Ein Baske mit afrikanischen Vorfahren, ein Katalane mit afrikanischen Vorfahren: Nico Williams kniet über Lamine Yamal, am Sonntag nach dem Triumph in East Rutherford.
Ein Baske mit afrikanischen Vorfahren, ein Katalane mit afrikanischen Vorfahren: Nico Williams kniet über Lamine Yamal, am Sonntag nach dem Triumph in East Rutherford. JAMES LANG/IMAGN IMAGES via Reuters

In kaum einem anderen Land helfen sich Nachbarn selbstloser als hier. Die Nationalmannschaft hat gezeigt, was diese Gesellschaft ausmacht. Und ausgerechnet hier gibt es in der Politik fast nur lähmendes Gezänk.

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Minutenlang zeigte das spanische Fernsehen nach dem gewonnenen WM-Finale vom Sonntag zwei erschöpfte, aber glückliche Fußballweltmeister, die nebeneinander auf dem Rasen lagen. Der eine, Lamine Yamal, spielt sonst beim FC Barcelona, der andere, Nico Williams, bei Athletic Bilbao. Der eine ist Katalane, der andere Baske. Beide haben afrikanische Vorfahren, und beide zählen in Spanien zu den größten Sympathieträgern der Nationalmannschaft.

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